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„Das hab ich mir schon so lange gewünscht“

Weihnachtsfeier für sozial benachteiligte Kinder

Aufgeregte und laute Kinderstimmen dringen aus dem Vosi-Mobil. Sieben Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sieben Jahren und zwei Erzieherinnen aus der Kindertagesstätte „Sonnenbergstrolche“ sind auf dem Weg in die Begegnungsstätte auf der Horststraße. Eingeladen wurden sie von den Bewohnern der Wohnanlage Mozartstraße und Sozialbetreuerin Anita Müller, die bereits zum sechsten Mal diese Vorweihnachtsfeier für Kinder organisiert, deren Eltern nur über wenig Geld verfügen können. 

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kakao und Plätzchen erfreuten die Kinder mit Weihnachtsliedern die anwesenden Gäste. Als es danach laut an der Tür klopfte, versteckten sich einige von ihnen hinter ihren Erzieherinnen oder riefen aufgeregt durcheinander. Mit einem großen Sack voller Geschenke überraschte der Weihnachtsmann die Knirpse. Schnell war die Angst verflogen und jeder sagte ein Gedicht auf oder sang ein Lied. Die Kleinen bekamen große Augen, als sie all die tollen Geschenke sahen. Gemeinsam wurden diese unter dem Weihnachtsbaum aufgerissen. Für die Mädchen gab es Babypuppen, für den Jungen ein großes Auto und natürlich für alle Schokolade. „Das hab ich mir schon lange gewünscht“, riefen einige, andere brachten kein Wort über die Lippen. 

Auch in diesem Jahr waren die Wünsche der Kinder bescheiden. Keine Spielkonsole oder ähnliches stand auf dem Wunschzettel. Eine Puppe, ein Ball und ein Malbuch waren die Dinge, die sich die Mädchen und Jungen gewünscht haben. Nicht nur die Bewohner der Wohnanlage waren beim Anblick der strahlenden Kinder gerührt, auch zwei Vertreter der Firma André Marschner Fußbodenbau, die jedes Jahr die Feier mit einer finanziellen Spende unterstützen, freuten sich mit den Gästen. 

Die Kindertagesstätte „Sonnenbergstrolche“ erhielt zur Weihnachtszeit auch Geschenke von der Firma Clemens Kleine GmbH, die an sieben weitere Kinder übergeben werden konnten. Durch eine Weihnachtsspende der Firma Geno Wohncenter konnten sich zehn Kinder in einem Spielzeugfachgeschäft etwas heraussuchen.

Ihnen und allen anderen Helfern und vor allem Anita Müller sei herzlich gedankt, dass sie zur Weihnachtszeit ein paar mehr Kinderaugen zum Strahlen gebracht haben.