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Ein etwas anderer Adventskalender

Gekommen sei ihnen die Idee ganz zufällig. Als Eltern von zwei Kindern, die das Montessori-Kinderhaus Pfiffikus besuchen, wollten sie nicht nur ihren eigenen, sondern allen Kindern der Gruppe eine Freude bereiten. Etwas Besonderes sollte es sein, etwas Nützliches. Wichtig war Mariola Weber und Michael Adam die Nachhaltigkeit dieses etwas anderen Adventskalenders. 

Die Idee wurde zum Elternabend im Montessori-Kinderhaus „Pfiffikus“ vorgestellt und stieß auf große Begeisterung und Unterstützung. Es wurde überlegt, was die Kinder in ihrer Gruppe benötigen und wie man all die Ideen umsetzen könne. Langsam nahm der Adventskalender Gestalt an. Die Vorarbeiten hat das Elternpaar in seiner Freizeit erledigt. Am 20. November trafen sich einige Muttis und die Erzieherinnen zum gemeinsamen Bastelabend, um die vielen Türchen zu gestalten. In Pinguinen wurden Glitzersteine, Perlen und Wackelaugen versteckt, Stifte und Pinsel in Bäumchen und Knete in einem Engel. Auch kleine Naschereien fehlten nicht.

Am 1. Dezember staunten die Kinder, als sie in der Garderobe mit diesen etwas anderen Adventskalender überrascht wurden. Das Öffnen eines jeden Türchens wurde zum täglichen gemeinsamen Ritual. Jeder war einmal an der Reihe. 

Die Nummer 4 enthielt eine besondere Überraschung. Ein großer Stiefel, gefüllt mit Nüssen und einer Aufgabe, erwartete die Kinder. Als das Rätsel gelöst war, gab es einen Wegweiser zu einer weiteren Überraschung. Beim Hausmeister wartete ein Futterhaus für Eichhörnchen, wie es die Kinder bei einem Ausflug im Naturkundemuseum gesehen haben. Seitdem beobachten sie die Futterstelle vom Fenster aus und warten auf tierischen Besuch.


Jeden Tag waren die Kinder gespannt, was wohl diesmal in den schönen Figuren versteckt sein möge. Die verschiedenen bunten Verpackungen und natürlich die Inhalte sorgten in der Gruppe für große Freude und Begeisterung. 


Mariola Weber, Michael Adam und die restlichen Eltern hoffen, dass sie den Kindern nicht nur eine Freude bereitet, sondern ihnen ein wenig bewusst gemacht haben, dass all die Dinge, die wir täglich benötigen, auch kleine Schätze sein können.