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Ein guter Vorsatz: Schluss mit dem Rauchen

Neujahres-Anfang: Die Zeit der guten Vorsätze. Haben Sie sich vorgenommen mit dem Rauchen aufzuhören?

Eine vernünftige Entscheidung. Denn: Ohne lebt sich‘s besser: Ohne Zigaretten können Sie nicht nur besser riechen und schmecken, auch geht das Kohlenmonoxid aus dem Blut und Ihre Durchblutung funktioniert besser. Ohne Zigaretten sinkt die Gefahr eines Schlaganfalls, Ihr Blutdruck ist nicht mehr so hoch und Ihr Herz muss nicht mehr so hart arbeiten. Schon nach einem Tag ohne Glimmstengel ist das Herzinfaktrisiko geringer, nach zwei Jahren ohne schlägt das Herz wieder normal.

Wenn Sie nicht mehr den Rauch inhalieren, können sich auch Ihre Bronchien und Lungen erholen und Sie müssen nicht mehr husten. Auch verringert sich die Gefahr, an Lungenkrebs zu erkranken. Ihre Schleimhäute sind nicht mehr so trocken und Ihre Haut altert nicht mehr so schnell. Durch all das steigert sich Ihre Lebenserwartung wie auch Ihre Lebensqualität.

Hier unsere Tipps für den Start in ein Leben ohne Zigarette:

  1. Frist setzen: Bestimmen Sie ein konkretes Datum, wann Sie mit dem Rauchen aufhören werden. Rauchen Sie bis zu diesem Tag ganz normal weiter, aber an dem festgelegten Datum beginnt, ohne weitere Verschiebungen auf morgen oder die nächste Woche, Ihre Raucherentwöhnung!
  2. Räumen Sie Ihr Feuerzeug und Ihren Aschenbecher weg. Wenn Sie nicht ständig Ihre Rauchutensilien sehen, denken Sie auch nicht ständig an das Rauchen.
  3. Nutzen Sie das gesparte Geld als Belohnung. Vielleicht haben Sie ja einen bestimmten Wunsch, den Sie sich erfüllen möchten. Werfen Sie das Geld, das sonst im Zigarettenautomat gelandet ist, in eine Spardose und erfüllen Sie sich mit diesem Geld ganz bewusst Ihren Wunsch. Wenn Sie aufhören zu rauchen, sparen Sie viel Geld, aber wenn Sie dieses Geld in Ihrem Geldbeutel lassen, wird es Ihnen nicht so sehr bewusst.
  4. Bereiten Sie sich auf Heißhungerattacken vor. Als Raucher verbrauchen Sie mehr Kalorien. Um nicht zuzunehmen und auch um Ihre Hände und Ihren Mund in der Zeit zu beschäftigen, in der Sie sonst die Zigarette hätten, legen Sie sich etwas zu essen oder zu trinken bereit. Es müssen jedoch nicht immer nur Bonbons oder Lutscher sein. Obst, Gemüse, zuckerfreie Kaugummis oder das Nippen an einem Glas Wasser haben die gleiche Wirkung!
  5. Keine unnötigen Herausforderungen! Versuchen Sie, am Anfang die Situationen zu umgehen, in denen Sie normalerweise geraucht haben. Stellen Sie Ihren Willen nicht gleich in der kritischen Phase durch Kaffeepausen im Raucherraum auf die Probe!
  6. Keine Ausreden. Eine schlechte Nachricht oder viel Stress sind keine Ausreden und keine Gründe dafür, doch nochmals zur Zigarette zu greifen. Ein “nur noch diese eine” gibt es nicht!
  7. Sehen Sie die Entzugserscheinungen positiv. Das mag vielleicht schwierig klingen, aber machen Sie sich bewusst, dass Ihr Körper Ihnen durch die Entzugserscheinungen signalisiert, dass etwas in ihm vorgeht und er sich aktiv mit der Raucherentwöhnung befasst. Halten Sie durch, denn diese Symptome dauern nicht sehr lange an.
  8. Nutzen Sie Hilfsmittel. Legen Sie sich ruhig Bücher, CDs oder Nikotinersatzprodukte zurecht. Wenn Sie merken, dass Sie schwach zu werden drohen, greifen Sie darauf zurück. Wenn Sie die Hilfsmittel nicht brauchen, um so besser! 

Wir wünschen Ihnen gutes Durchhalten!