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„Kunst gegen Gewalt“

Am 05. März findet der Chemnitzer Friedenstag statt. Viele Kindertagesstätten und Schulen folgten dem Aufruf der organisierenden Arbeitsgruppe und gestalteten auf 7 Meter langen Plakaten künstlerisch ihre Gedanken zum Thema Frieden. Auch die Hortkinder der Kindertagesstätte „Sonnenberg­strolche“ nahmen an der Aktion „Kunst gegen Gewalt“ teil, mit der ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz gesetzt werden soll. Ihr Plakat wird bis zum 10. März in der Sachsen-Allee zu sehen sein.

Wir Hortkinder der Kita „Sonnenbergstrolche“ haben uns an der Plakataktion zum 5. März beteiligt. Darum stellen wir uns mal kurz vor.

Wir sind alles Schüler von der 1. bis zur 4. Klasse und besuchen vormittags die Lessing-Grundschule. Nach der Schule gehen wir in den Hort der „Sonnenbergstrolche“. Insgesamt sind wir 33 Hortkinder. Neben uns Großen werden auch noch fast 150 Kinder ab einem Jahr in unserer Kindertagesstätte betreut. 

Bei so vielen Kindern in einer Einrichtung ist es wichtig, friedlich miteinander umzugehen, so dass es für niemanden stressig wird. Alle sollen sich hier wohlfühlen. Und weil das Thema „Stell Dir vor, es ist Frieden und alle machen mit“ schon in unserer Kindertagesstätte beginnt, war klar, da machen wir mit. 

Also setzten wir uns zunächst zusammen und diskutierten darüber, was überhaupt Frieden ist. Dabei kamen ganz tolle Antworten, z. B. Freundschaften, Glück, Spielen, Lachen und Geborgenheit. Natürlich haben wir auch über das Gegenteil von Frieden geredet. Wir bemerkten, dass es viele Sachen, die wir mit Krieg verbinden, auch bei uns gibt: Schmerz, Gewalt, Wut, Leid und Hass sind Begriffe, die wir direkt vor unserer Haustüre finden. Darum ist es wichtig, dass auch wir uns mit dem Thema Frieden beschäftigen und dafür sorgen, dass es bei uns auf dem Sonnenberg friedlich ist und bleibt. 

Für uns bedeutet die Teilnahme an der Plakataktion nicht nur ein buntes Vliesbanner zu bemalen, sondern dass wir uns auch intensiv damit auseinandersetzen und auch für uns selbst ein friedliches Umfeld schaffen.