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Verabschiedung nach 35 Dienstjahren

Vor 35 Jahren fand Gisela Mühler den Weg zur Volkssolidarität. Als Hauswirtschafterin ging sie Menschen im Haushalt zur Hand. Durch ihr freundliches Auftreten und ihre oft ehrenamtliche Hilfe hat sie sich das Vertrauen vieler hochbetagter Bürger und Mitglieder erworben. Sehr oft kam sie mit den Betreuten ins Gespräch und lernte so ihre Wünsche kennen. Als Leiterin der Wohngruppe 016 war es deshalb folgerichtig, dass sie diese Wünsche bei der Organisation der  sozio-kulturellen Arbeit berücksichtigte und vielen Mitgliedern ihrer Wohngruppe unvergessene Erlebnisse bescherte. Durch ihren sehr guten Kontakt zur damaligen Leiterin der Begegnungsstätte Hilbersdorfer  Str. 72, Ilse Merkel, nahm sie großen Einfluss auch auf die Angebote der Begegnungsstätte.

Nach der politischen Wende 1989 kamen auch von den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern aus dem Klub Hilbersdorfer  Straße 72 immer wieder neue Ideen, die zu einem Qualitätssprung in der Betreuung der Mitglieder in Hilbersdorf führten. Als Beispiel seien nur die Reisen genannt, durch die unsere Mitglieder viel Neues in der Welt entdecken konnten.

Überrascht war der Vorstand damals von der Idee, das Objekt Hilberdorfer Str. zu erwerben und zum Betreuten Wohnen umzubauen. Ein Investor war schnell gefunden und innerhalb von 2 Jahren stand das fertige Haus zur Verfügung. Auf Gisela Mühler kam nun noch eine weitere Aufgabe zu. Mit Engagement kümmerte sie sich ab dieser Zeit auch um die Haarpflege ihrer Mitglieder, da im sanierten Bau die räumlichen Voraussetzungen dafür gegeben waren. Bei Bedarf besuchte sie die Mitglieder auch zu Hause. Im Jahre 1998 zog die Begegnungsstätte in die neu sanierte Wohnanlage Hilbersdofer Str. 33 um. Bei Bedarf kümmerte sich Gisela Mühler ab 2009 zudem im Seniorenpflegeheim „An der Mozartstraße“ um die Bewohner, wenn bei ihnen Haarpflege erforderlich wurde.  

Wenn Gisela Mühler nunmehr den wohlverdienten Ruhestand genießt, so bleibt sie dennoch in der Wohngruppe aktiv. Zur letzten Vorstandssitzung im vergangenen Jahr wurde sie vom Vorstand des Stadtverbandes für ihr jahrelanges Engagement mit der Solidaritätsnadel in Bronze geehrt. Der Vorstand und die Geschäftsführung danken ihr und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit im ehrenamtlichen Bereich.