Versammlung der Wohngruppe 031

Am 9. Februar fand im Gasthof Kleinolbersdorf unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. 

40 Mitglieder waren zu dieser Veranstaltung gekommen. Die Leiterin der Wohngruppe Christine Schmidt und die Hauptkassiererin Heidi Toews berichteten über die Erfüllung des Arbeits-und Kulturplanes und die Verwendung der finanziellen Mittel des Jahres 2016.

Dank gebührt allen fleißigen Leitungsmitgliedern, Helferinnen und deren Familienangehörigen, die uns tatkräftig unterstützen. Auch dem Ortschaftsrat und allen, die zum Gelingen der verschiedenen Veranstaltungen beigetragen haben, wurde Dank gesagt. 

Über Neuigkeiten in der gesamten Organisation der Volkssolidarität, die Mitgliederentwicklung der Wohngruppe und den eigenen Arbeits- und Kulturplan 2017 wurden die Mitglieder informiert. 

Ein großes Lob erhielt der Fotozirkel unserer Wohngruppe für die Gestaltung des Fotokalenders und der Postkarten anlässlich der 700-Jahr-Feier Altenhain.

Der kulturell-soziale Teil der Veranstaltung stand unter dem Thema: „Richtige Wundversorgung im Alltag“. Dazu hatten wir uns eine kompetente Vertreterin aus der praktischen Medizin eingeladen. 

Kati Hoyer-Schmidt informierte die Anwesenden aufgrund langjähriger Erfahrungen in ihrer Tätigkeit als Krankenschwester am Klinikum Chemnitz über den richtigen Umgang mit kleineren Verletzungen. Da jeder schon mal Wunden im täglichen Leben zu spüren bekam und jederzeit wieder eigene bzw. fremde Wundversorgung anstehen könnte, waren alle ganz Ohr und Auge. Denn Schwester Kati führte nicht nur Beispiele an, sondern hatte viel geeignetes Anschauungsmaterial ausgebreitet. Jeder konnte diverse Verband­utensilien anschauen und in die Hand nehmen. Sie besprach akute und chronische Wunden, gab viele Tipps, wie man selbst sachgemäß behandeln kann und wann eine medizinische Betreuung erforderlich ist. Beispiele aus dem Kreis der Anwesenden veranschaulichten ihre Worte.

Die selbst gestaltete umfangreiche schriftliche Zusammenstellung mit vielen Ratschlägen, Behandlungshinweisen und Materialangaben gingen wie „warme Semmeln“ weg.

Sie machte Schluss mit falschen Mythen und warnte vor sogenannten „Hausmittelchen“ zur Wundheilung. Tatsächlich sind kleine und oberflächliche Wunden nicht nur oft schmerzhafter als tiefere, sondern auch infektionsgefährdeter. Dabei fehlt nämlich oft eine Wundreinigung durch Blutung. Also bei jeder Verletzung der Haut: Pflaster her! Sie rief zur vorherigen Desinfektion aller Wunden auf. Dazu gibt es moderne Mittel, die nicht mal „brennen“. Alkohol ist zur Wundreinigung absolut ungeeignet. Den sollte man – wenn schon und wenn genießbar – in Maßen (nicht Massen) trinken. 

In diesem Sinne: Auf das gesundheitliche Wohl aller Mitglieder der Volkssolidarität!