Das Gesamtanliegen der Volkssolidarität nicht aus dem Blick verlieren

Am 8. Juni 2017 trafen sich zum Auftakt des durch die Bundesgeschäftsführerin initiierten Organisationsentwicklungsprozesses Kollegen aus dem Bundesverband und allen sechs Landesverbänden der Volkssolidarität in der Jugendherberge am Ostkreuz in Berlin.*

Angestoßen wurde der Prozess Anfang des Jahres durch eine Förderung des ESF-Programms „rückenwind“ vom PARITÄTISCHEN Gesamtverband. Ziel ist es, bis Ende 2017 das Profil der Volkssolidarität zu schärfen, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und die strategische Ausrichtung des Bundesverbandes zu entwickeln. 

Unter dem Leitmotiv unseres Verbandes „Miteinander-Füreinander – Solidarität leben“  steht für das erste Halbjahr 2018 die Optimierung der Zusammenarbeit, unsere interne und externe Kommunikation und der Informationsfluss untereinander im Mittelpunkt des Prozesses. Eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe, die zielgerichtete gegenseitige Information und die konsequente Umsetzung von Beschlüssen sollen die Akzeptanz und Bedeutung des Gesamtverbandes stärken und den Verbandsgliederungen Vorteile verschaffen.

Wachsende Soziale Dienstleistungseinrichtungen in großer Vielfalt machen die Volkssolidarität in den sechs Bundesländern sichtbar und sichern die Wirtschaftlichkeit des Verbandes. Das Drei-Säulen-Modell der Volkssolidarität – Mitgliederverband, soziale Dienstleistungseinrichtungen und sozialpolitische Interessenvertretung – kann jedoch nur dann aufrechterhalten werden, wenn dem ideellen Bereich, dem Mitgliederleben, weiter hohe Bedeutung unter den Verantwortungsträgern beigemessen wird. Um den Mitgliederverband zu stärken, schließt der Organisationsentwicklungsprozess mit dem Modul „Mitgliederplus“ ab, indem neue Formate für den Mitgliederzuwachs erarbeitet werden.

Erste Zwischenerfolge: engagierte Beteiligung durch Ehren- und Hauptamtliche aus allen Landesverbänden, eine spürbar hohe Identifikation mit der Volkssolidarität, eine offene, konstruktive Kommunikation und erste erarbeitete Projektideen und Visionen. Mit Juliane Amlacher haben wir eine Beraterin und Begleiterin unseres 18-monatigen Prozesses gewonnen, die uns kreativ, strukturiert und lebendig durch die meist zweitägigen Module führt.

Ihre Anregungen und Ideen können Sie gerne per E-Mail senden an:

bundesverband@volkssolidaritaet.de

Betreff: OE-Prozess

* Anm. d. Red.: Unter den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe ist auch Ulrike Ullrich, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Chemnitz.