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Rallye durch‘s ­Erzgebirge

Bei der Historic Rallye Erzgebirge führte die Route an Einrichtungen der Volkssolidarität nicht nur vorbei, sondern auch hindurch.

Am 7. September gingen die Volkssolidarität Chemnitz, die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen und der Hausnotruf der Volkssolidarität (VHN GmbH) wieder an den Start der Historic Rallye Erzgebirge. Bei der zweitägigen Tour mit historischen Fahrzeugen war der Chemnitzer Stadtverband mit dem VW Käfer, dem Audi 80 und einem Wolga vertreten. Der Hausnotruf trat mit seinem orange-grünen Barkas an. Die Strecke führte nicht nur an einigen Einrichtungen der Volkssolidarität vorbei, sondern sogar hindurch.

Während die Fahrt durch Städte und Dörfer vorwiegend das Können des Beifahrers fordert, der anhand des Bordbuches den richtigen Weg weisen muss, wurde bei einigen sportlichen Prüfungen das Geschick des Fahrers auf die Probe gestellt. So gab es gleich nach dem Start eine nicht im Bordbuch verzeichnete Kontrolle bei der Kindertagesstätte Baumwollzwerge der Volkssolidarität Freiberg in Flöha. Verpasste hier der Navigator die richtige Kreuzung, wirkte sich das negativ auf die Wertung aus. Wenige Meter später gab es im Hof der Seniorenresidenz „Villa von Einsidel“ die erste eingetragene Stempelstation. Die Mitarbeiter der Einrichtungen haben es verstanden, aus der Durchfahrt eine großartige Veranstaltung zu organisieren. Für die Bewohner und für die eingeladenen Kinder der Kita „Spielhaus Groß und Klein“ war es ein großer Spaß, die alten Fahrzeuge vorbeifahren zu sehen. Weiter führte die Route nach Oederan, wo auf dem Markt die erste Wertungsprüfung für die Fahrer anstand. In Hainichen fuhren die Oldtimer über den Markt, an dem sich übrigens eine Wohnanlage für Betreutes Wohnen der EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH befindet. Im Ratskeller Waldheim waren die Teilnehmer zum Mittagessen eingeladen. Wer wollte, konnte sich gleich durch das Rathaus führen lassen. Gut, dass drei Teilnehmer der Volkssolidarität Chemnitz den Termin dafür verpasst haben. Als sie durch das Rathaus irrten, nahm sich Bürgermeister Steffen Blech ihrer an und zeigte ihnen persönlich das historische Gebäude und vom Turm aus die Stadt. Nach der Mittagspause ging es noch nach Rochlitz und auf den Rochlitzer Berg. Weiter ging es zur Kaffeepause nach Frohburg und nach einer Wertungsprüfung in Penig zurück nach Chemnitz, wo im Toyota Autohaus an der Neefestraße ein Grillabend wartete.

Die Route am zweiten begann wie am ersten Tag wieder an den Rathaus-Passagen. Die erste Wertungsprüfung stand im Gelände des Bergbaumuseums in Oelsnitz an. Über Schwarzenberg ging es nach Raschau-Markersbach, wovon der Kindertagesstätte „Weltentdecker“ der Volkssolidarität Westerzgebirge eine Wertungsprüfung anstand. Eine kurz zuvor eingerichtete Straßensperre in Sosa führte dazu, dass viele historische Fahrzeuge durch Bockau irrten, ehe sie am Hotel Am Bühl in Eibenstock ankamen. Nach der Mittagspause fand die Orientierungsfahrt statt, in der in kurzer Zeit verschiedene Sehenswürdigkeiten anhand einer Karte angefahren werden mussten. Ziel war hierbei ein Fest im Q-Stall, bei dem die Oldtimer dem Publikum einzeln vorgestellt wurden. Zur Kaffeepause ging es nach Stollberg und danach zurück nach Chemnitz ins Ziel an den Rathaus-Passagen.

Diesmal konnten die Fahrzeuge der Volkssolidarität Chemnitz keine vorderen Plätze belegen – doch darum ging es auch nicht. Viel wichtiger war der Kontakt zu den Fahrern und den Menschen an der Strecke. So wurden bspw. bei der Fahrt durch Limbach-Oberfrohna Flyer für die neue Seniorenresidenz durchs Fenster gereicht. Bei der Ankunft in Chemnitz war aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Modenächte dieses Jahr besonders viel Publikum zugegen. Bei zahlreichen Gesprächen rund um die historischen Fahrzeuge der Volkssolidarität standen nicht nur diese im Mittelpunkt, sondern auch die Volkssolidarität an sich.