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Unternehmungen der Wohngruppe 031

„Der Kaffeeklatsch“ am 23. August 2018 im Gasthof unseres Ortes war gut besucht und das nicht ohne Grund. Christine Heyne, geboren 1945 in Altenhain, las aus ihrem Buch „Das Franzosenkind“.

Das Buch erzählt Nachkriegsgeschichte. Die Schauplätze sind hier in unserem Ort, hier in Kleinolbersdorf-Altenhain, Adelsberg und Chemnitz. Viel erkennt man wieder. Manche Namen hat man schon gehört bzw. sind bekannt. Die Zuhörer sind emotional sehr berührt, da sich das Geschehen mit ihrer eigenen Kindheit und Jugend verbindet und Christina Heyne mitten unter uns das Geschilderte erlebt hat.

Gern wird das Buch mit einer Widmung mit nach Hause genommen, zum Selbstlesen oder Verschenken. Alle erwarten mit Spannung, wie es im nächsten Buch weiter gehen wird.

Am 13. September 2018 erwartete uns „Das Faultier im Dauerstress“, ein brillantes Einmannstück in Wort und Gesang mit Peter Kube. Er ist bekannt als scharfzüngiger Frontmann des legendären Zwingertrios. Das hat er uns bewiesen. In vielen humorvollen Geschichten ging es mal spöttisch, aber immer witzig zu. Unsere Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Die Stunde war viel zu schnell vorbei. Wir haben wieder einmal im Gasthof Kleinolbersdorf gute Kunst erlebt.

So ging es weiter: Am 10. Oktober 2018 gastierten Gunter Schoß und Frank Fröhlich bei uns mit der  Wilhelm-Busch-Konzert-Lesung SAITENKLANG UND MISSETAT. „‚Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.‘ – Wohl jeder kennt dieses Zitat und natürlich Wilhelm Buschs Verse, die uns mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit und Beschwingtheit in ihren Bann ziehen, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben, der wie das Ticken einer Uhr unaufhörlich weiter schlägt. Wir sind Busch gefolgt, weiter und weiter in sein Leben hinein, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Humorigen zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu Akkorden, zu Musik verbinden.“

Wir Gäste ließen uns überraschen „von einem teils eher unbekannten Busch, der Klavier spielt, Konzerte besucht und über sein Leben reflektiert. So dass sich am Ende mancher verwundert die Augen reibt, “ – „wenn’s anders kommt, als wie er denkt.“  (Vgl. www.frankfroehlich.de)

Wir waren begeistert!