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Seniorenchor feierte sein 40. Jubiläum

Das war ein erlebnisreiches Wochenende. Schließlich wird ein Chor nicht alle Tage 40 Jahre alt.

Begonnen hat alles schon sehr viel früher. Über ein Jahr arbeiteten wir an der Vorbereitung. An was nicht alles gedacht werden muss! Ein Saal wird gebraucht, Sponsoren und Helfer. Wie soll das Programm aussehen? Wer soll noch mit dabei sein? Wen soll man einladen? Wie soll die Festveranstaltung ablaufen u. s. w. Es ist so vieles, an das gedacht werden muss.

Aber schließlich war alles geschafft. Die Städtische Musikschule Chemnitz stellte uns großzügigerweise ihren neuen Konzertsaal zur Verfügung und organisierte gleich noch ein paar Schüler, die in unserem Festkonzert mitgewirkt haben. Finanzielle und organisatorische Hilfe gewährte uns die Volkssolidarität Chemnitz. Wir sind ja eine Wohngruppe dieses Verbandes. Und sie machte uns auch noch ein Geschenk in Form neuer Chormappen, schön: schwarz mit goldenem Logo. Die Werbung lief und die Ehrengäste wurden eingeladen. Das Programm stand fest und konnte eingeübt werden. Eine Chorwerkstatt im IFA-Hotel Schöneck half uns dabei.

Und nun war es so weit. Die Aufregung war groß, an diesem Sonnabend, dem 29. Juni 2019. Hinzu musste an diesem Tag die Hitze verkraftet werden. Noch einmal wurden die Aufstellung auf der Bühne und die wichtigsten Titel geprobt. 

Jetzt kamen die Besucher. Wenn auch nicht alle eingeladenen Gäste kommen konnten, haben wir uns besonders über die Teilnahme des Präsidenten des Sächsischen Chorverbandes, des Präsidenten des Musikbundes Chemnitz sowie  des Vorsitzenden und der Geschäftsführerin der Volkssolidarität Chemnitz gefreut. Besonders gern haben wir auch Rolf Schneider begrüßt, der als langjähriger künstlerischer Leiter der Chortreffen der Volkssolidarität eine ganz besondere Beziehung zu unserem Chor hat.

Begonnen haben wir dann unser Programm mit dem „Entertainer“, quasi als Einladung an die Zuhörer, und beendet mit „Die Himmel erzählen …“ aus der „Schöpfung“ von Joseph Haydn. Dazwischen ein buntes Programm, unterbrochen von den Darbietungen von vier Schülern der Musikschule, einem Harfentrio und einem Pianisten, bei denen wir uns ganz besonders für ihr gutes Spiel bedanken. Unseren Zuschauern, es waren allerhand zu dem Konzert gekommen, scheint es auch gefallen zu haben. Das konnten wir am Applaus ablesen. Nach kurzen Grußworten von den Präsidenten des Sächsischen Chorverbandes, Horst Wehner, und vom Musikbund Chemnitz, Carsten Walther, beendeten wir das Programm mit „Viva la musica“ endgültig. Wir waren erleichtert, dass alles so gut funktioniert hatte und dass das Publikum mit uns zufrieden war.

Nun fehlte nur noch eine Veranstaltung. Unsere eigene, interne Jubiläumsfeier. Die folgte dann am darauffolgenden Montag. Es wurde wieder ein schöner Nachmittag. Wir haben nur einmal zur Eröffnung gesungen. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken haben uns dann Ellen Haddenhorst-Lusensky mit ihrem Gesang, Wortwitz und Steppgesang, sowie Rita Rappicka am Klavier ein wunderschönes musikalisches Programm geboten. So richtig nach unserem Geschmack. Zwischendurch hat dann noch Andreas Lasseck als Vorsitzender der Volkssolidarität Chemnitz verdienstvolle Chormitglieder mit einer Urkunde und alle Sängerinnen und Sänger mit einer Rose geehrt. Apropos Geschmack. Der wurde dann noch mit einem sehr schönen, delikaten kalt-/warmen Buffet befriedigt, das schön anzusehen war, vor allem aber sehr gut geschmeckt hat. Das war der krönende Abschluss.

Es bleibt uns nun nur noch, uns bei allen zu bedanken, die an der Verwirklichung und Gestaltung dieser beiden Tage in allen Belangen mitgeholfen haben. Vor allem noch einmal Dank an die Volkssolidarität Chemnitz für die großzügige Unterstützung und der Leitung des Chores für die immense Arbeit, die sie in  der Vorbereitung und Durchführung geleistet hat, aber auch Andreas Wolf-Kather, die Zentralküche und den Mitarbeitern des Stadtteiltreffs Clausstraße für die Hilfe und Unterstützung.

Nun geht der Chor erst einmal in die Sommerpause, um dann mit frischer Kraft zu unseren Auftritten am 28. August im Sozialen Zentrum Mozartstraße und am 28. September zur Landesgartenschau in Frankenberg zurückzukehren.