Heuschnupfen - Gefährlich für Herz und Lunge

aus VS Aktuell 2/2006, erschienen im  VS Aktuell 3/2006   VS Aktuell 2/2006   Tipps vom Apotheker 

Etwa zehn Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer über 40 leiden hierzulande an einer chronischen Bronchitis. Nicht selten hat sie sich aus einem „einfachen“ Heuschnupfen entwickelt. Die Allergie ist also eine Etage tiefer gezogen, von den oberen zu den tiefen Atemwegen - ein Etagenwechsel hat stattgefunden - und damit droht auch Herz und Lunge Gefahr. Bei jeder Entzündung der Bronchien sind die tiefen Atemwege, die Verästelungen der Lunge, entzündet. Das kann bei einer Infektion mit Viren oder Bakterien geschehen. Beim Allergiker sind Schleimhautreizungen durch bestimmte Substanzen die Ursache, auf die er empfindlich reagiert. Das können Pollen sein, aber auch Staub, Rauch oder Chemikalien. Inhalatives Rauchen gilt heute als Hauptrisikofaktor für chronische Bronchitis, Lungenemphysem und Lungenkrebs. Husten und starke Verschleimung sind die unmittelbaren Symptome. Je länger eine akute Bronchitis dauert, desto schwerwiegender sind die Veränderungen, die sie an der Bronchialschleimhaut hinterlässt. Dauern derartige Beschwerden länger als drei Monate an und das in mindestens zwei aufeinander folgenden Jahren, dann spricht man von einer chronischen Bronchitis. Oft setzt die Erkrankung schon im Kindes- und Jugendzeitalter als Anfallsasthma mit beschwerdefreien Intervallen zwischen den Anfällen ein. Viele Asthmatiker litten zuvor oder leiden an Heuschnupfen oder Neurodermitis. Typisch ist, dass dem Asthma ein jahrelanger Dauerschnupfen vorausgeht. Manches lässt sich schon vorbeugend verhindern. Ganz wichtig ist es, keinen banalen Heuschnupfen mit seinen typischen Beschwerden zu bagatellisieren. Je eher und gewissenhafter die Allergene vertrieben werden, umso geringer ist die Gefahr, in einen Etagenwechsel zu geraten. Gern empfehlen wir Ihnen ein schnell und sicher wirkendes Heuschnupfenmittel.