5 Jahre Stadtratsarbeit, ein wirklich kurzer Rückblick

Von verschiedenen Seiten hat man mir zugetragen, dass manche Partei ihre Genossen zur Geschlossenheit aufruft. Dabei geht man scheinbar nicht sachlich genug mit meiner Person um. So soll bswp. argumentiert worden sein, was die eine Person (bezogen auf mich) schon im Stadtrat hätte bewirken können. Ein schlechter Schachzug, wie ich meine. Gerade soziale Anträge parteiübergreifend von Stadtratsfraktionen der Linken, der SPD, den Grünen und auch der CDU habe ich mit meiner Stimme unterstützt, wenn es um Verbesserungen für unsere Bürger ging. Nicht das Parteibuch in der Tasche sollte darüber entscheiden, wie man abstimmt. Für mich steht die  Thematik und  was ein Beschluss für die Menschen in unserer Stadt bringt im Vordergrund. Man müsste mich eher als Partner und Mitstreiter betrachten, anstatt wie in diesem Fall gegen mich und die Wählervereinigung zu argumentieren. Manchmal kommt es eben auf eine einzelne Stimme an.

Die von allen großen Fraktionen geforderte Bürgerbeteiligung bleibt oftmals nur ein Schlagwort. Das höchste Gremium zur Mitarbeit eines Bürgers ist in Chemnitz der Stadtrat. Aufrichtige Offenheit zu meiner Mitarbeit im Stadtrat habe ich jedoch nur durch die Fraktion der Grünen erfahren. So war es mir stets möglich, dass ich an Beratungen mit entsprechenden Informationen aus den Ausschüssen teilnehmen konnte. Wie sonst sollte ich mir als einzelner Stadtrat einen umfassenden Überblick verschaffen? 

aus VS Aktuell 1/2014, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 1/2014   Aus der Stadtratsarbeit