Gut aufgehoben in der Volkssolidarität und der ERGO

aus VS Aktuell 3/2015, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 3/2015   Mitgliederbetreuung 

Rhein und Mosel wollte ich nach Jahren wieder einmal begrüßen. Aber individuell reisen kommt nicht mehr in Frage. Mit der Reisegruppe und „unserem“ Reisebüro zu fahren, ist die bessere Wahl. Man ist nicht unter Fremden und nicht allein, ganz gleich, was kommt.

Und was da manchmal so kommt … !

Voller Reiselust starteten wir ins Sommertreffen Richtung Lahnstein. Aber schon am zweiten Morgen sorgte ich für Aufregung. Beim Aufstellen zum Fototermin für das Gruppenbild reichte ein falscher Blick durch die falsche Brille für einen Sturz und Einsatz des Rettungsdienstes.

Im Krankenhaus wurde meine Kopfwunde versorgt. Da zunächst keine anderen Beschwerden auftraten, durfte mich Rico Lasseck aus der Notaufnahme wieder abholen.

Wie froh war ich, dass er mit mir rheinaufwärts der Reisegruppe nachfuhr und ich in Bacharach in den Bus umsteigen konnte! So sah ich an diesem Unglückstag Rüdesheim doch noch und konnte die dreistündige Schiffsreise flussabwärts miterleben.

Erst Stunden später machten sich Rückenschmerzen bemerkbar, die sich täglich verstärkten. Aber es gelang mir, trotz einiger Abstriche am weiteren Reiseprogramm teilzunehmen, stets mit der Gewissheit, Unterstützung bei Bedarf zu erhalten.

Nach der Heimkehr führte mein Weg sofort zum Chirurgen. Diagnose: Rippenbruch! Nun war schnellstens eine telefonische Unfallmeldung an meine Versicherung nötig. Bei der ERGO ahnte man meine Schmerzen und Bewegungseinschränkung und bot mir sofort praktische Hilfe an. Entschieden wurden von der ­ERGO-Unfallversicherung 3 Stunden Hilfe pro Woche für die Dauer von 4 Wochen.

Nach überraschend unkomplizierter Organisation rückte schon am dritten Tag eine Haushaltshilfe mit ihrem Putzeimer an. 

In solchen Fällen zeigt es sich, wie gut es ist, versichert zu sein. Auch sollte man seine Police genau lesen, um alle Leistungen zu erkennen. 

Bei uns Senioren ist das Thema Invalidität ja nicht mehr entscheidend, sondern z. B. die schnelle Unterstützung im Bereich „Notfall-Plus“.

Ich hoffe jetzt, bald wieder beweglicher und selbständiger zu werden und danke allen, die mir geholfen haben.

Mein Motto heißt  schließlich: Vertrau‘ aufs Glück! Sturz oder Bruch? Bleib frohen Mutes! Rippe heißt ja nicht Genick!