Stadtteiltreff verzaubert mit Sommernachtstraum

aus VS Aktuell 3/2015, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 3/2015   Stadtteiltreff Wittgensdorf 

Die Freunde und Gäste des Stadtteiltreffs Wittgensdorf wurden am 23. Juli prickelnd empfangen und konnten dabei das verträumte Ambiente im Sommergarten genießen.

Eine zarte Fee schwebte herbei und küsste aus dem Füllhorn des Sommers die Gartenbesucher, die sich nach vollbrachtem Tagwerk unter den Bäumen im Garten versammelten. Mit ihrem Zaubertanz gelang es ihr, alle Plagen und Sorgen der Leute wie in einem Gewand davon zu tragen. Freude und Lust begann sich nun im ganzen Umkreis zu verbreiten. Die so beschwingten Gäste konnten nun diesen Abend mit allen Sinnen genießen.

Der Heimatverein Wittgensdorf eröffnete in den Räumlichkeiten des Stadtteiltreffs eine Ausstellung mit Leihgaben aus seinem Fundus, die natürlich bei allen reges Interesse fanden. 

Für sportlich Interessierte bestand die Möglichkeit, ihr Können beim Wikingerschach unter Beweis zu stellen.

18:50 Uhr kam das „Sandmännchen“ und entführte alle ins Reich der Märchen. Keiner konnte sich dem Zauber entziehen. Eigens dafür angefertigte Kohlezeichnungen machten es leicht, Bilder in den Köpfen entstehen zu lassen, bunt und zart wie Seifenblasen, die alle dennoch tief im Inneren berührten. Es entstand eine Welt voller Fantasie und Wunder, in der alles möglich ist, wenn man nur fest daran glaubt.

Begleitet wurden die Besucher nicht nur von allen Sängern aus der Natur, auch eine Drehorgel gab ihnen die Möglichkeit, bekannten und lieb gewonnenen Melodien zu lauschen oder leise mitzusummen. Unterbrochen wurde dieses Treiben manchmal vom Zirpen der Grillen, das die Teilnehmer als wohltuend und entspannend empfanden.

Sommerlich frische Getränke und ein kleiner Imbiss boten Genuss. Laienkünstler zauberten ein Lächeln, ein Lächeln das von Herzen kam, auf die Gesichter. 

Als dann langsam die dunkle Nacht heranzog, wurde der Garten wie von Zauberhand von leuchtenden Ballons und Fackeln erhellt. Die Nacht, in Person von Kerstin Dähnert, betrat die Bühne und legte ihren schwarzen Mantel über den Garten. Jetzt war für alle die Zeit gekommen, sich dem Zauber der Sommernacht zu ergeben. Im Schutze ihres Mantels traten alle den Heimweg an, um in einen tiefen und festen Schlaf zu versinken.