Editorial

aus VS Aktuell 1/2016, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 1/2016   Grußwort 

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freunde der Volkssolidarität,

unsere Stammleser werden beim Blättern durch diese VS Aktuell schnell feststellen, dass sich im Vergleich zu den bisherigen Ausgaben unserer Mitgliederzeitschrift einiges geändert hat. Am meisten wird ins Auge stechen, dass sie jetzt farbig ist. 

Als 1999 das erste Heft erschien, war der Farbdruck noch sehr teuer. Das lag in der damaligen Drucktechnik begründet: Vor 16 Jahren standen in den Druckereien häufig Maschinen mit ein oder zwei Farbwerken, mit denen in einem Druckgang bspw. nur zwei Farben auf einen Papierbogen gedruckt werden konnten. Damit ein Foto für das Auge farbig erscheint, werden jedoch vier Farben benötigt. Daher mussten für den Farbdruck die Papierbogen noch einmal angelegt werden – oder es wurde auf eine teure Vierfarbdruckmaschine ausgewichen. Aus Kostengründen haben wir uns daher damals dafür entschieden, den Inhalt einfarbig und den Umschlag bunt zu drucken. Seitdem sind viele Jahre vergangen und der technische Fortschritt hat auch vor den Druckereien nicht Halt gemacht. Mittlerweile stehen Druckmaschinen mit vier Farben und mehr in den Druckhallen und die Preise für farbige Druckprodukte unterscheiden sich nur unwesentlich. Auch der Innenteil der VS Aktuell kann nun kostengünstig farbig gedruckt werden und die Kollegen unserer Abteilung Öffentlichkeitsarbeit müssen nicht mehr ohnehin schon farbig gelieferte Bilder aufwendig in schwarz-weiße umwandeln.

Sie haben die Gelegenheit genutzt, das Layout des Heftes zu modernisieren. Rubriken wurden konsequent angelegt, um die Orientierung durch das Heft zu erleichtern. Veranstaltungstipps sind nun je nach Art farbig gekennzeichnet. Die Lesbarkeit soll auch durch die Verwendung anderer Schriftarten erleichtert werden. Deren Größe ist in Hinblick auf unsere vielen älteren Leser jedoch gleich geblieben.

Und noch etwas ist mit dieser Ausgabe der VS Aktuell anders geworden. Das erste Heft erscheint etwa zwei Wochen eher als gewohnt, alle folgenden sollen dann jeweils einen Monat früher die Druckerei verlassen. Der veränderte Erscheinungstermin hat nicht nur den Vorteil, dass wir im – vielleicht noch schneereichen – Februar und nicht erst im – schon aufblühenden – März von den Weihnachtsfeiern berichten können, sondern auch, dass das letzte Heft im Jahr nicht erst im Dezember, sondern bereits Anfang November erscheint. Das kommt dem Wunsch vieler unserer Mitglieder entgegen, das Heft bereits zu Weihnachtsfeiern der Wohngruppen verteilen zu können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Eindrücke über die neue Gestaltung mitteilen. Auch Verbesserungsvorschläge sind uns willkommen, damit diese in die Gestaltung der künftigen Ausgaben einfließen kann. Besonders gern nehmen wir die Zuarbeiten unserer Mitarbeiter und Mitglieder entgegen. Diese können wir nun farbig abdrucken – so vielfältig und bunt, wie bspw. das Wohngruppenleben der Volkssolidarität ist. 

Andreas Lasseck,
Vorsitzender