Editorial

aus VS Aktuell 1/2018, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 1/2018   Grußwort 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde der Volkssolidarität,

können Sie sich vorstellen, dass Ihr Telefon am Tag etwa 200 Mal klingelt? Sicherlich würden Sie es recht schnell entnervt ausschalten. Die Kolleginnen und Kollegen unseres Hausnotrufes können dies jedoch nicht, sondern nehmen jeden Notruf entgegen, leiten bei Bedarf die vereinbarten Maßnahmen ein und verständigen bspw. Angehörige, ärztliche Bereitschaftsdienste oder Hausärzte, Rettungsleitstellen, Pflegedienste oder Wach- und Sicherheitsdienste usw. Manchmal finden sie auch einfach beratende oder tröstliche Worte, wenn diese notwendig sind. Mehr als 6.000 Teilnehmer kann der Hausnotruf mittlerweile verzeichnen – eine Erfolgsgeschichte, die vor mehr als 20 Jahren begann.

Damals hatten mehrere Verbände der Volkssolidarität die Volkssolidarität Hausnotruf GmbH (VHN GmbH) als Betreiber der Notrufzentrale gegründet. Diese hatte seitdem mehrere Domizile, war unter anderem viele Jahre in der Wohnanlage Clausstraße zu finden, ehe sie im März 2016 neue Räumlichkeiten auf der Ahornstraße bezog. Kaum eingezogen, bewiesen die Kolleginnen und Kollegen des Hausnotrufes eindrucksvoll, dass sie rund um die Uhr für die Teilnehmer erreichbar sind und helfen können: Als am 25. Oktober 2016 auf dem Kaßberg eine Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden und für die Räumung nahezu der gesamte Stadtteil evakuiert wurde, setzten sie ihre wichtige Arbeit für die betreuten Menschen ohne Unterbrechung aus unserer Geschäftsstelle in der Clausstraße fort.

Am 25. Oktober 2017 lud Andrea Rissom, die Geschäftsführerin der VHN GmbH, Gesellschaftervertreter, Geschäfts- und Kooperationspartner sowie die Mitarbeiter des Hausnotrufes ein, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Auch der Präsident der Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff, folgte ihrer Einladung auf die Augustusburg. Nachdem ­Andrea Rissom in ihrer Rede denjenigen dankte, die sich für den Hausnotruf einsetzen, dankten Frank Stritzke, der Geschäftsführer der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, und Ulrike Ullrich, die Geschäftsführerin des Chemnitzer Stadtverbandes, als Gesellschaftervertreter ihr und ihren Mitarbeitern für ihren tagtäglichen Einsatz.

Der Hausnotruf ist eine wichtige soziale Leistung der Volkssolidarität, die Menschen viel Sicherheit gibt und auf die wir als gemeinsames Projekt der Volkssolidarität stolz sein können. 

Andreas Lasseck    Ulrike Ullrich
Vorsitzender     Geschäftsführerin