Neuer Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität

Am 1. Juni 2021 übernimmt Sebastian Wegner das Amt des Bundesgeschäftsführers des Volkssolidarität Bundesverbandes e. V. Er löst Alexander Lohse ab, der um die Entbindung von seinen Aufgaben gebeten hat. „Dieser Schritt, mit dem ich eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem sehr engagierten und warmherzigen Team aufgebe, ist mir nicht leichtgefallen. Durch persönliche Veränderungen, die nicht vorhersehbar waren, ist es mir zukünftig leider nicht mehr möglich, die Tätigkeit als Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität in Berlin auszuführen. Ich kehre zurück in meine Heimatstadt Leipzig“, begründet Alexander Lohse seine Entscheidung.

Anfang April wurde Sebastian Wegner durch den Bundesvorstand der Volkssolidarität zum neuen Bundesgeschäftsführer berufen. Die Wahl fiel nach interner Ausschreibung einstimmig auf ihn. Alexander Lohse, der seit 2019 die Position als Bundesgeschäftsführer innehat, wird am 1. Juni 2021 die Geschäftsführung der AWO Senioren- und Sozialzentrum Sachsen-West gGmbH übernehmen und bleibt somit dem Wohlfahrtswesen erhalten. 

„Als Präsidentin der Volkssolidarität bedauere ich den Wechsel von Alexander Lohse sehr. Ich hätte mich gefreut, wenn unsere harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auf gegenseitiger Wertschätzung beruht, einen längeren Zeitraum umfasst hätte. Wir sind uns jedoch sicher, mit Sebastian Wegner einen würdigen Nachfolger für dieses verantwortungsvolle Amt gefunden zu haben. Nicht zuletzt da er seit vielen Jahren mit der Verbandsarbeit der Volkssolidarität auf das Engste vertraut ist“, erklärt Präsidentin Susanna Karawanskij. 

Der 38-jährige Betriebswirt Sebastian Wegner beschäftigt sich seit seinem Masterstudium Nonprofit Management und Public Governance mit der Organisationsentwicklung von Sozial- und Wohlfahrtsverbänden. Seit 2017 ist er mit der Volkssolidarität verbunden. Als Bereichsleiter und Handlungsbevollmächtigter für den Bereich Verbandsentwicklung beim Landesverband Berlin e. V. koordiniert er den Mitgliederverband. Zuvor arbeitete Wegner als Kreisgeschäftsführer beim DRK Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e. V.

Der gebürtige Berliner freut sich, seine langjährige Erfahrung in der Verbandsarbeit und seine Kenntnisse der Strukturen der Volkssolidarität in die Arbeit als Bundesgeschäftsführer einbringen zu können: „Ich fühle mich der 76-jährigen Tradition, den Zielen und Wertvorstellungen der Volkssolidarität verpflichtet. Diese gilt es zu bewahren und weiterzuentwickeln. Unsere Vielfalt ist Alleinstellungsmerkmal und unsere besondere Stärke zugleich. Daran möchte ich weiter anknüpfen und gemeinsam mit unseren Gliederungen an der verbandlichen Weiterentwicklung arbeiten.“

Die Volkssolidarität, im Herbst 1945 als Aktionsbündnis gegen die Nachkriegsnot der Bevölkerung gegründet, ist heute ein starker Sozial- und Wohlfahrtsverband mit einer ereignisreichen Geschichte. Mit seinem sozialen Engagement für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Benachteiligte sowie für Kinder und Jugendliche hält der Verband an einer langen Tradition fest. Seit seiner Gründung bildet der Grundwert der Solidarität das Leitmotiv für das Wirken des Verbandes.


Wir bedanken uns herzlich bei Alexander Lohse für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Sebastian Wegner wünschen wir einen guten Start sowie viel Erfolg in seiner neuen Position und freuen uns auf das gelebte „Miteinander – Füreinander“ in der Zusammenarbeit mit den Verbänden der Volkssolidarität. 

Andreas Lasseck    
Vorsitzender     

Ulrike Ullrich
Geschäftsführerin

Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e. V.

aus VS Aktuell 2/2021, erschienen im  VS Aktuell 2/2021   Aus dem Bundesverband