Vorgestellt: Die Wohnanlage Limbacher Str. 69-71

„Wir fühlten uns sofort zu Hause!“, erinnert sich Gottfried Wittig an seinen Einzug in das Betreute Wohnen der Volkssolidarität Chemnitz in der Limbacher Straße 69-71c. Seit über einem Jahr wohnt der 85jährige Senior zusammen mit seiner an Demenz erkrankten Frau in der Wohnanlage am Fuße des Kaßberges. Den Umzug hat er bisher noch nicht bereut: „Die umfassende Betreuung und stets freundliche Atmosphäre haben bei uns keine Sekunde Heimweh nach unserer alten Wohnung in Freiberg aufkommen lassen.“
Dienstleistungen aus einer Hand
„Für die meisten unserer Mieter sind unsere Dienstleistungen bei der Entscheidung für eine Wohnung wichtig gewesen.“, berichtet Renate Hübner aus ihren Erfahrungen. Sie ist die Leiterin der Wohnanlage und der Sozialstation, die sich ebenfalls im Objekt befindet. Zu den Leistungen, die bereits im Betreuungsvertrag mit der Volkssolidarität enthalten sind, gehört der Hausnotruf, mit dem die Mieter auf Knopfdruck schnell Hilfe herbeiholen können, aber auch die Beratung durch einen Sozialarbeiter sowie die tatkräftige Hilfe durch den Hausmeister. Darüber hinaus können weitere Leistungen des gemeinnützigen Vereines in Anspruch genommen werden. „Die Mieter schätzen vor allem die Sozialstation im Haus.“, so die Objektleiterin, „Wenn sie Pflege oder Hilfe im Haushalt benötigen, sind unsere ausgebildeten Mitarbeiter für sie da. Für an Demenz erkrankte Menschen bieten wir im Haus zudem eine spezielle Betreuung an.“
Gute Lage
Die Mehrzahl der 88 Wohnungen des Objektes haben einen Balkon mit Blick in den ruhigen und grünen Innenhof. Mit seinen Sitzecken lädt dieser zum Verweilen oder zu kurzen Spaziergängen ein. Mit dem Bus, der direkt vor der Wohnanlage hält, kann das Stadtzentrum in nur wenigen Minuten erreicht werden.
Für 2009 viel Kultur geplant
Für den Besuch von kulturellen Veranstaltungen müssen die Mieter jedoch nicht weit fahren oder laufen. Mit nur einer Fahrstuhlfahrt erreichbar befindet sich im Objekt eine Begegnungsstätte der Volkssolidarität. Aufgrund ihres vielseitigen und umfangreichen Programmes wird diese von den Bewohnern gerne und oft besucht.
„Nicht nur die Mieter schätzen unser Angebot, sondern auch viele Bürger aus der ganzen Stadt“, so Ines Bethge, die Leiterin der Begegnungsstätte. „Im kommenden Jahr möchten wir uns verstärkt auch einem jüngeren Publikum zuwenden, indem wir einen Oma-und-Opa-Tag einführen. Jeden zweiten Mittwoch im Monat laden wir dann die Kinder und auch ihre Eltern dazu ein, einwenig Zeit unter einem bestimmten Thema zusammen mit unseren ‚Omas‘ und ‚Opas‘ zu verbringen.“ Los geht es am 14. Januar mit einem „Kennenlernnachmittag“ und am 11. Februar steht entsprechend des Datums „Faschings-Kinderschminken“ auf dem Programm. Ideen für weitere Veranstaltungen in dieser Reihe soll es noch sehr viele geben. „Bei uns wird im nächsten Jahr auch das Traumschiff auf Reisen gehen“, verrät Ines Bethge schon. „Wir widmen dann einzelne Nachmittage thematisch den Reisezielen entlang einer bereits feststehenden Route. Wir werden aber auch wieder Bewährtes im Programm haben. So werden wir beispielsweise unsere Reihe fortsetzen, in der wir traditionelle Handwerkerberufe näher vorstellen.“
Gut versorgt
Die Begegnungsstätte ist zudem ein täglicher Treffpunkt für die Mieter des Objektes. So nehmen viele hier in Gemeinschaft mit den anderen Bewohnern ihr Mittagessen ein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich das Essen aus der vereinseigenen Küche direkt in die Wohnung liefern zu lassen. Traude und Hans Blechschmidt (83 und 82) nutzen dieses Angebot. Das symphatische Ehepaar ist erst im Mai 2008 von Aue nach Chemnitz in die Wohnanlage gezogen. „Wir bedauern sehr, dass wir diese Entscheidung nicht schon vor fünf Jahren getroffen haben.“, so das Paar, „Hier leben wir in einer barrierefreien Wohnung und erhalten vielfältige Unterstützung durch die Mitarbeiter der Sozialstation.“

aus VS Aktuell 4/2008, erschienen im  VS Aktuell 4/2008   Betreutes Wohnen/Wohnen mit Service   Aus dem Verein   Wohnberatungsstelle