Editorial

aus VS Aktuell 1/2015, erschienen im  VS Aktuell 1/2015   Grußwort 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde der Volkssolidarität,

wenn Sie diese Ausgabe der VS Aktuell in den Händen halten, wird der Frühling bereits Einzug gehalten haben. Die Tage sind schon wieder wärmer, die Natur erblüht und bald wird wieder der Osterhase durch sicherlich grüne Wiesen hoppeln.  Dann schlagen Sie dieses Heft auf – und lesen auf vielen Seiten über Weihnachtsfeiern.

Jahr für Jahr hat die Redaktion immer dieselben Bedenken: Im März erscheint die eigentliche Weihnachtsausgabe.  Das passt nicht wirklich. Ende Dezember oder Anfang Januar wäre der richtige Zeitpunkt, da gibt es jedoch aufgrund der quartalsweisen Erscheinungsweise kein Heft. Noch eines einzuschieben, dazu würden Zeit und Kraft fehlen. So wird jedes Jahr erneut abgewägt, ob der eine oder andere Weihnachtsartikel einfach nicht erscheint und die Redaktion geht einen Beitrag nach dem anderen durch: Weihnachtsfeier für Kinder in der Mozartstraße? Nein, geht nicht, eine tolle Tradition lebt weiter, darüber muss berichtet werden. Weihnachtsessen für Jugendliche? Geht nicht, immerhin haben viele Wohngruppen diese Veranstaltung mit Geld- und Sachspenden unterstützt. Interkulturelle Weihnachtsfeier? Die muss drin bleiben, haben doch viele Mitglieder Geschenke  eingepackt, die an diesem Tag überreicht wurden. Weihnachtsfeier der Wohngruppe 006? Schöne Veranstaltung, origineller Bericht, kann auch nicht raus. Adventsausflug der Wohngruppe 031? Vom abwechslungsreichen Wohngruppenleben der 031 können wir eigentlich nicht genug berichten ...

Nein, wir können keinen dieser Beiträge weglassen. Zeugen sie doch vom Engagement unserer Mitglieder für andere Menschen und vom „Miteinander – Füreinander“ in den Wohngruppen. Wir können ihnen gar nicht genug dafür danken. Daher müssen Sie, liebe Leser, in Kauf nehmen, in der Frühlingsausgabe etwas aus der kalten Jahreszeit zu lesen.

Wir wünschen Ihnen frohe Weih ... , ach nein, Ostern, und uns allen ein wunderbares Jahr, in dem wir den 70. Jahrestag der Volkssolidarität und das 25-jährige Bestehen unseres Stadtverbandes als Verein feiern können. Wir werden die Gelegenheit nutzen, uns bei unseren ehrenamtlichen Volkshelfern besonders zu bedanken.

Andreas Lasseck, 

Vorsitzender