Editorial

aus VS Aktuell 2/2017, erschienen im  VS Aktuell   VS Aktuell 2/2017 

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freunde der Volkssolidarität,

beim Blättern durch diese und viele ältere Ausgaben der VS Aktuell können Sie Berichte über Verabschiedungen langjähriger Kollegen in den Ruhestand lesen. Das Sprichwort vom lachenden und weinenden Auge kommt uns dabei oft in den Sinn. Natürlich gönnen wir den Ruheständlern den neuen Lebensabschnitt, der nach einem anstrengenden Berufsleben zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten ohne den werktäglichen Druck bietet. Gleichzeitig vermissen wir jedoch diese zuverlässigen Gefährten, die einen großen Teil unseres Weges zum Wohle anderer Menschen mitgegangen sind und ihre Handschrift in unserem Verein hinterlassen haben. Jüngere Kollegen haben ihre Aufgaben übernommen und werden die Herausforderungen sicherlich ebenso gut meistern.

Umso mehr freuen wir uns, dass viele ehemalige Kollegen dem Verein erhalten bleiben. Einige engagieren sich in Wohngruppen und übernehmen oft auch Leitungsfunktionen. Andere arbeiten in einem geringen Umfang in den Einrichtungen weiter, unterstützen die neuen Kollegen und vermitteln wertvolle Erfahrungen. 

Das Einbeziehen der Ruheständler wird nicht nur von der Geschäftsführung, sondern auch in vielen Einrichtungen des Stadtverbandes bereits seit vielen Jahren gelebt. So sind sie bspw. bei den Weihnachtsfeiern oder beim Ausflugstag für Mitarbeiter gern gesehene Gäste. 

Wir haben uns sehr gefreut, als Anita Müller mit einem besonderen Wunsch an uns herantrat. Die ehemalige Sozialbetreuerin der Wohnanlage Mozartstraße teilte uns mit, dass sie die ehemaligen Kollegen, mit denen sie im Arbeitsleben jahrelang Kontakt hatte und die nun ebenso im Ruhestand sind, gerne wiedersehen würde. Wir haben den Wunsch aufgegriffen und werden noch dieses Jahr zu einem ersten Treffen einladen. Die Runde soll dann gemeinsam entscheiden, ob man sich weiterhin lose treffen möchte oder ob sogar eine Interessengruppe entstehen soll – so, wie es ja seit der letzten Änderung unserer Satzung möglich ist. Dann kann auch beraten werden, wie oft die künftigen Treffen stattfinden sollen und wie sie gestaltet werden – ob als Kaffeetrinken mit ausführlichem Plausch oder als gemeinsame Ausflüge in die Stadt oder Umgebung, es bieten sich sicherlich viele Möglichkeiten. Den Termin zum ersten Treffen werden wir in der nächsten Ausgabe der VS Aktuell bekanntgeben.

Wir wünschen uns und unseren ehemaligen und heutigen Kollegen, dass sie uns noch lange erhalten bleiben!

Andreas LasseckUlrike Ullrich
Vorsitzender Geschäftsführerin