„KinderGarten“-Wettbewerb: „Glückskäfer“ sind weiter

aus VS Aktuell 1/2009, erschienen im  VS Aktuell 1/2009   Betreuung von Kindern   Aus dem Verein   1. Montessori-Kinderhaus   Kindertagesstätte Glückskäfer 

Die sächsische Familienministerin Christine Clauß zeichnete am 26. Januar 2009 die zehn Kindertagesstätten aus, die beim 1. Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerb die zweite Stufe erreicht haben. Unter ihnen ist auch die Kindertagesstätte „Glückskäfer“ des Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V.

Im Januar 2008 fiel der Startschuss für den Wettbewerb, der Kindertagesstätten und Eltern dazu motivieren sollte, das Außengelände im Kindergarten kindgerecht und naturnah zu gestalten, damit er seine schon im Namen „Kindergarten“ verankerte Bedeutung wieder erhält.

Über 200 Kindertagesstätten aus ganz Sachsen reichten ihre Unterlagen mit Ideen für eine kreative und originelle Gestaltung ihrer Gärten ein. 30 davon wurden in einer ersten Runde im Juni 2008 ausgewählt und hatten bis Ende 2008 Zeit und Gelegenheit, ihre Pläne weiter zu entwickeln. Dazu gehörten das 1. Montessori-Kinderhaus und die Kindertagesstätte „Glückskäfer“, die sich beide in der Trägerschaft der Chemnitzer Volkssolidarität befinden.

Eine Fachjury wählte nun aus den 30 Kindertagesstätten diejenigen aus, die an der dritten Stufe des Wettbewerbs teilnehmen können. Neben einer Urkunde erhielten diese Einrichtungen jeweils ein Preisgeld von 1.000 € für den „KinderGarten“. Unter den Gewinnern ist als einzige Chemnitzer Einrichtung die Kindertagesstätte „Glückskäfer“.

Über das Preisgeld freuen sich Kinder, Erzieher und Eltern gleichermaßen, da dieses nicht nur eine wertvolle Anerkennung für die vielen gemeinsamen Arbeitsstunden ist, sondern auch für die Weitergestaltung des Außenbereiches genutzt werden soll. Eine künstliche Hügellandschaft mit einem 120°-Tunnel und das Trampolin können davon noch fertig gestellt werden.

Im Dezember 2009 wird die Fachjury aus den jetzigen Preisträgern die drei endgültigen Sieger ermitteln. Sie erwartet noch einmal ein Preisgeld, allerdings dann jeweils in Höhe von 2.500 Euro.