Halbtagsfahrt war lehrreich und interessant

aus VS Aktuell 3/2009, erschienen im  VS Aktuell 3/2009   Reisen   Aus dem Verein   Reisebüro 

Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch so nah, das sag­ten sich die Erlauer Senioren und unternahmen eine Halbtagsfahrt nach Oederan. Das Ziel sollte dort das Klein-Erzgebirge sein.

Nach dem Mittagessen bestiegen 48 Seniorinnen und Senioren in Er­lau einen Sonderbus und wurden freundlich von der Vorsitzenden der Ortsgruppe Erlau, Christa Poch, be­grüßt. Zunächst ging die Fahrt über Mittweida und Frankenberg nach Flöha, wo in der Begegnungsstät­te der Volkssolidarität das Kaffee­gedeck bereit stand, das sich alle gut schmecken ließen. Damit hat­ten alle Reiseteilnehmer die Mög­lichkeit, einmal eine Begegnungs­stätte zu besichtigen. Nach dieser Unterbrechung wurde die Fahrt in die geschichtsträchtige Stadt Oede­ran, die 1227 erstmals urkundlich als Stadt erwähnt wurde, fortgesetzt. Aus der Ferne sahen die Reisegäs­te schon den 63 Meter hohen Turm der Kirche, in welcher sich eine Sil­bermann-Orgel mit 1.300 Pfeifen, die von 1725 bis 1727 erbaut wur­de, befindet.

Vorbei an der Postmeilensäule, einer Halbmeilensäule, brachte der Bus die Senioren zum Klein-Erzge­birge. Dort angekommen erfolg­te die Teilung der Gruppe und es begann die Führung. Viele Senio­ren, die über Jahre hinweg nicht im Klein-Erzgebirge waren, staun­ten über die mehr als 185 Miniatu­ren, die im Maßstab 1:25 in liebe­voller Handarbeit für den ältesten Miniaturpark Deutschlands angefer­tigt wurden. Hier fanden unsere Se­nioren alles wieder, was das Erzge­birge so sehenswert macht: Burgen, Schlösser, Kirchen, kleine Fachwerk­häuschen, Talsperren, Schwebebah­nen und sogar Modelleisenbahnen. Etwa 1300 handgeschnitzte Figu­ren, die sich teilweise, durch Was­serkraft angetrieben, bewegten. Al­les ist während der etwa 90 Minuten währenden Führung erklärt worden. Ein wunderbares Erlebnis!

Anschließend brachte der Bus die Senioren zurück zur Begegnungs­stätte Flöha zum Abendessen. Rege diskutierten die Senioren über das Gesehene und man konnte heraus­hören, dass es allen trotz der nicht gerade günstigen Witterung gefallen hatte.

Als dann gegen Abend der Bus alle Reisegäste wohlbehalten nach Erlau zurück gebracht hatte, waren Worte des Dankes über eine solche Fahrt für die Helfer der Volkssolidarität der schönste Lohn.