Politik – verständlich und bürgernah

Am 9. Juni 2010 hatte die Wohngruppe 003 der Volkssolidarität ihre Mitglieder zu einem Treffen mit den Chemnitzer Stadträten in den „Treff am Rosenhof“ eingeladen.
 Nach den Eröffnungsworten des Vorsitzenden der Wohngruppe, Stefan Seidel, wurde der neue Stadtrat Jan Schulze (Die Linke) begrüßt. Gemeinsam mit seinen Amtskollegen Dr. Peter Neubert und Sabine Pester (beide Die Linke) sowie Dr. Heidi Becherer (SPD) und Andreas Wolf  von der Wählervereinigung Volkssolidarität Chemnitz standen sie den Anwesenden Rede und Antwort zur aktuellen Tagespolitik. Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten, wie trotz sinkender Finanzmittel der Stadt und den damit verbundenen massiven Kürzungen in den verschiedenen Bereichen das Beste für Chemnitz und seine Bürger erreicht werden kann. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem neu gegründeten „Bündnis für Soziales in Sachsen“ unter dem Slogan „Zukunft & Zusammenhalt“ zu, welches in regionale Bündnisse münden soll.
 Natürlich gab es zahlreiche Fragen an die Gäste, unter anderem zur Zusammenarbeit der Fraktionen im Stadtrat, der Schule für Körperbehinderte, der Ausbildung von Lehrlingen und all das, was die „kleinen Leute“ noch bewegen könnte, damit nicht alles zu ihren Lasten geht.
 In diesem Zusammenhang verwies Stadträtin Heidi Becherer auf den in dieser Legislaturperiode neu gegründeten Petitionsausschuss, der als demokratisches Instrument noch zu wenig von den Bürgern genutzt wird. 

aus VS Aktuell 3/2010, erschienen im  VS Aktuell 3/2010   Aus dem Mitgliederleben